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Kongresses, war abermals mit einem eigenen Stand vertreten.
So sprach u.a. Hubertus von Lobenstein über "Werbung im Wandel - was Kunden
wirklich wollen". Abends wurden die Awards der Fachmedien verliehen. Am
zweiten Tag fanden zu den Themen Anzeigenmarketing, Betriebswirtschaft,
Fachbuch, Fachjournalismus, Online und Vertrieb/Marketing Fachtagungen
statt. In der Fachtagung Vertrieb/Marketing referierte Herr Berthold
Pospischil (DataM-Services) und Herr Axel Müller (Gentner Verlag) zu dem
Thema "Wie Telefonmarketing für Fachverlage trotzdem erfolgreich bleibt".
Mehr Infos und Film-Impressionen der Mailingtage 2009:
www.mailingtage.de
Mailingtage 2010 – 16. bis 17. Juni
Auch 2010 trifft sich die Marketing-Community wieder in Nürnberg, um sich über Trends, Entwicklungen und Chancen für das Direkt- und Dialogmarketing zu informieren, sich darüber auszutauschen und zu diskutieren.
Nina Fiolka, Qualitätsmanagerin für Medien und Informationsdienste, Vogel Business Media GmbH & Co. KG, machte deutlich, dass in einer veränderten Kommunikationssituation Print und Online stärker aufeinander abgestimmt werden müssen. Mario Kandler, Geschäftsführer nbsp GmbH, erläuterte, welche Voraussetzungen Communities erfüllen müssen, um auch für Verlagsobjekte sinnvoll zu wirken. Eine Faustformel lautet dabei: Wenn nach sechs Monaten wenig bis nichts in einer neuen Community los ist, muss dort etwas verändert werden. Marcus Koch, Vorstand der Suchtreffer AG, die seit 2007 zur schweizerischen Goldbachmedia AG gehört, ging zu Anfang und zu Ende dieses Workshops auf die Themen Suchmaschinenmarketing (SEM) und -optimierung ein. Im SEM ist es seiner Überzeugung zufolge eine der Grundaufgaben die jeweiligen Kampagnenziele – maximale Sichtbarkeit, Steigerung der Besucherzahlen, Fokussierung auf den Abverkauf – deutlich zu definieren – auch wenn in der Realität häufig ein Mix dieser Ziele vorkomme. Diesen Workshop abschließend dankte Sigrid Sieber als DataM-Geschäftsführerin den Referenten dafür die erheblichen Möglichkeiten aufgezeigt zu haben, die crossmedialen Ansätzen innewohnen.
Besucherrekord und Auszeichnungen
Bei ihrer neunten Auflage haben die Mailingtage in Nürnberg die Vorjahreszahlen sowohl bei den Fachbesuchern – ein Plus um 15 Prozent auf 7.400 – als auch bei den Ausstellern – um plus drei Prozent auf 422 – übertroffen. Am ersten Messestand stand nicht nur die Mailingtage Party mit karibischem Flair auf dem Programm, zuvor wurde besonders wirksames Direkt- und Dialogmarketing mit den Mailingtage Awards ausgezeichnet.
Die Automobilbranche zeigte sich in diesem Jahr besonders auf der Höhe der Zeit und gewann zwei goldene und eine silberne Auszeichnung. Für den Print-Bereich holte die Scholz & Friends Dialog Group GmbH eine silberne Auszeichnung mit dem „Abo-Kündiger-Prophylaxe“-Mailing für den Egmont Ehapa Verlag als Auftraggeber in der Kategorie Digitaldruck-Mailing. In der Kategorie E-Mailing erhielt die Stiftung Warentest eine lobende Urkunde für die Kampagne „ 10 Jahre test.de Stiftung Warentest sagt Danke“. Einreichende Agentur: rabbit eMarketing Sinn von Graeve GmbH.
Zufriedene Aussteller
„Die diesjährigen Mailingtage verzeichnen wir als vollen Erfolg“, resümiert Ellen Lienert, Vertriebsleiterin Süd bei primeMail. „Unser Hauptthema, die Aktion „Gratis Test“, ist bei den Besuchern auf großes Interesse gestoßen. Wir haben vor Ort und auch im Nachgang viele Auftraggeber für die kostenlose Versandaktion gewinnen können.“ Besonders gefreut hat sich die Vertriebsleiterin über einen starken Zuwachs an Messebesuchern: „Wir haben in diesem Jahr eindeutig gemerkt, dass sich immer mehr Kunden nach kostengünstigen Zustellalternativen umsehen. Der Andrang an unserem Stand war so groß wie nie. Das lässt uns sehr positiv in die Zukunft blicken.“
Seit über fünf Jahren ist DataM-AdressDirekt mit großem Engagement auf den Mailingtagen vertreten“, sagt Petra Hetzer, Leiterin DataM-Adress-Direkt. „Als Spezialanbieter von Top-Industrie-Adressen runden wir mit unseren hochwertigen Verlagsadressen das vielfältige Adressangebot ab. Direkt- und Dialogmarketing-Entscheider, die B2B-Adressen aus dem produzierenden Gewerbe, der Elektronik/Automatisierung und der gesamten Kfz-Branche suchen, finden bei uns die Adresse ihrer Ansprechpartner! Die erneute Präsentation bei den Mailingtagen 2009 ist bei DataM-AdressDirekt bereits fest eingeplant!“
Die Mailingtage 2009 – zugleich das zehnte Jubiläum – finden am 25. und 25. Juni 2009 in Nürnberg statt.
(rk)
Verlagsspezifischer Workshop im Rahmen der Mailingtage Nürnberg
„Crossmedia for Publishers –
die richtige Print-Online-Mischung macht's“
Donnerstag, den 19. Juni von 9.00 bis 13.00 h
CCN-Ost, Ebene 2, Raum Riga, WKS 15

Friedrich E. Morawietz,
Geschäftsbereichsleiter,
DataM-Services GmbH, Würzburg.
DataM-Services (1998-2008)
Als führender Dienstleister für Adressmanagement, Abonnentenbetreuung, Dialogmarketing und Vertriebsconsulting betreut DataM einen Bestand von ca. 2,8 Mio. Adressen und rund 400.000 Abonnenten von 24 Verlagen. Jährlich werden weit über 35 Mio. Exemplare über die Aktivitäten von DataM verbreitet. Mit mehr als 75 IT- und Servicespezialisten ist DataM ein Gemeinschaftsunternehmen von Vogel Business Media in Würzburg, der VF Mediengruppe in Mainz und der dsb AG in Neckarsulm.
dnv: Wo liegt der Schwerpunkt dieses Workshops?
FM: Spezialisten präsentieren, was im Web funktioniert und welche starke Wechselwirkung zwischen Print und Online besteht. Bekanntlich beeinflusst das Internet zunehmend auch das Aussehen, den Aufbau und die Verarbeitung des bedruckten Papiers.
Praxisnahe Beispiele zeigen den Teilnehmern, welche Kriterien Verlage beachten müssen bei der multimedialen Verschmelzung von Botschaften, bei der inhaltlichen Gestaltung von crossmedialen Werbe- wie Fachinformationen wie auch bei der Bereitstellung von Kommunikations- und individuellen Serviceplattformen.
dnv: Ungewöhnlich ist, bei dem DataM sprechen nur externe Referenten! Warum?
FM: Als zukunftsorientiertes Unternehmen liegt unser Fokus auf der ständigen Weiterentwicklung medienübergreifender Services. Im Gespräch mit den Verlagen erkennen wir immer wieder, dass die Komplexität des multimedialen Vertriebs- und Kommunikationsmanagements auf allen Seiten zu einem erhöhten Informationsbedarf führt.
Mit diesem frei zugänglichen Workshop möchten wir Kunden, Geschäftspartnern und Interessierten die Gelegenheit bieten, sich mit namhaften Spezialisten in angenehmer Atmosphäre direkt auszutauschen.
Ganz besonders freue ich mich persönlich auf Marcus Koch. Der Pionier für Suchmaschinen-Marketing ist einfach ein top Referent, den ich gerne höre!

Marcus Koch, Vorstand Suchtreffer AG, Konstanz, Mitglied des Bundesverbandes Digitaler Wirtschaft Hochschuldozent u, Fachautor für Online- u. Performance-Marketing
Suchtreffer AG
Die Suchtreffer AG ist ein führender Dienstleister für Suchmaschinenmarketing und Suchmaschinenoptimierung (SEM und SEO). Für Kunden erreicht die Suchtreffer AG eine deutlich verbesserte Sichtbarkeit und Top-Positionen in den Suchmaschinen.
dnv: Kurz zur Einstimmung! Wie unterscheidet sich Suchmaschinen-Marketing (SEM) und Suchmaschinen-Optimierung (SEO)?
MK: Für die On- wie für die Offline-Branchen ist SEM heute schon unverzichtbar! SEM befasst sich mit der Buchung und Optimierung der Textanzeigen z. B. bei Google im oberen oder im rechten Bereich. Die Abrechnung erfolgt über das Pay-Per-Click-Abrechnungssystem (CPC).
SEO dagegen ist eine gezielte Modifizierung von Internetseiten, um diese bei der Eingabe relevanter Suchwörter bestmöglich in den Ergebnislisten der marktführenden Suchmaschinen zu positionieren. Im Idealfall wird SEO schon beim Erstellen von Internetseiten von Anfang an miteinbezogen.
dnv: Zu Beginn stimmen Sie die Teilnehmer mit dem Thema „Web-Sites mit zwei Augen sehen!“ ein. Was sehen Sie?
MK: Das Publikum bekommt einen neuen Blickwinkel für die Beurteilung der eigenen Webseiten. Die Teilnehmer erfahren wie Suchmaschinen gezielt als Marketinginstrument und als vertriebsunterstützendes Medium genutzt werden. Und mit welchem Aufbau einer Seite, mit welchen Mitteln das eigene Angebot vor dem des Wettbewerbs in der Google Ergebnisliste steht!
dnv: Bei umsatzstarken Online-Kampagnen ist also nicht´s dem Zufall überlassen?
MK: Profis machen den Erfolg im Netz ist absolut planbar!
Arbeiten Sie mit dem richtigen Content, selektieren und buchen Sie die korrekten Keywords, so spezifiziert sich Ihre Zielgruppe über die Auswahl ihrer Suchbegriffe fast von selbst. Verbessern Sie Ihre Verlagsseiten und die damit verbundenen Transaktionsprozesse, damit Sie den Wettbewerb hinter sich lassen.

Nina Fiolka, Qualitätsmanagerin für Medien u. Informationsdienste
Vogel Business Media GmbH & Co.KG
Vogel Business Media GmbH & Co.KG
Die Vogel Business Media, Würzburg, zählt zu den international führenden Anbietern von Fachpublikationen. Ein branchenorientiertes Angebot vermittelt professionellen Entscheidern Informationen mit hohem Nutzwert, vornehmlich in den Segmenten Industrie, Auto & Mobilität, IT-Business &Technology, Recht/Wirtschaft/Steuern sowie Außenwirtschaft. Ein crossmediales, umfassendes Portfolio in Print, Online (u.a. Business Effizienz Portale) und Veranstaltungen steht im Zentrum des B2B-Informationsanbieters.
dnv: Swinging Publishing! Sprechen Sie von zwei Welten - mit einer Schnittmenge?
Der „Swinging Reader“ stellt an Fachinformationsanbieter neue Anforderungen. Die Digitalisierung und die Wünsche der Informationssuchenden führen zu „nutzerspezifischen Schnittmengen zwischen den zwei Medien-Welten“ die oftmals noch nicht so richtig greifbar sind.
Die Teilnehmer erfahren, welche Auswirkungen die Digitalisierung auf die crossmediale Gestaltung von vertriebsorientierten Fachinformationen und Werbebotschaften hat. Sie lernen den Einfluss des Internets auf die Gestaltung des gedruckten Informationsträgers kennen und erfahren, welche grundsätzlichen Print- und Online-Regeln der typische Leser und User einfach fordert.
dnv: Heißt das, dass sich die beiden Medien-Welten mittelfristig ersetzen?
Nein, im Gegenteil: Print und Online ergänzen sich und nehmen unterschiedliche Funktionen war. Das bedeutet, die beiden medialen Kanäle inhaltlich aufeinander abzustimmen. Netz zählt die anlassgetrieben Information, die Zeitung muss eher generalistisch wirken.

Mario Kandler, Geschäftsführer
nbsp Gmbh Softwarehouse & IT-Dienstleister
nbsp
In Straubing und München bietet die nbsp Verlagen Systeme für medienübergreifende Informationsaufbereitung, Web-Entwicklung, konzeptionellen Aufbau von Internetseiten, Hosting, Applikation-Providing und die Entwicklung individueller Softwarelösungen.
Bereits seit Bestehen realisiert das Unternehmen mit mehr als 60 Mitarbeitern, die Publishing-Lösungen, online- wie offline ( Lead-Generierung etc.) für IDG europaweit,
zu den Kunden gehört auch Vogel Business Media mit den Business Effizienz Portalen.
dnv:Wie sieht das IT-Gerüst des „Verlags der Zukunft“ aus?
MK: Jedes Geschäfts- wie IT-Modell eines Medienhauses wird bestimmt durch seine strategische Ausrichtung, die bestehenden Workflows, den Produktionsbereich, die Integrationsfähigkeit vorhandener IT-Systeme, die Print- und Internetaffinität der Zielgruppen und natürlich durch den Aktionsradius des Hauses (Messen, Kongresse, Seminare etc.)
Es gibt für Verlage zwei wirtschaftliche Notwendigkeiten für eine dauerhafte Zukunftssicherung. Ein plattformübergreifendes vertriebsorientiertes Kundenkontaktmanagement (CRM) und ein leistungsfähiges System für eine medienneutrale Informationsnutzung (Crossmedia-Publishing), welches alle Informationen vernünftig strukturiert, aufbereitet und dem Kunden/Leser/Nutzer/Anwendern schnell und aktuell zur Verfügung stellt.
dnv: Zwei Notwendigkeiten die oft viel Zeit und Geld kosten. Rentiert sich dies?
Ein Verlag, der für die Zukunft plant und handelt, muss Print wie Digital, einfach über alle Unternehmensbereiche hinweg seine Arbeits- und Prozessabläufe, wie Techniken hinterfragen. Profis helfen dies strukturiert, schnell und mit einem kalkulierbaren Kostenrahmen durchzuziehen. Es gibt einfach zu viele Chancen – diese sollten Medienhäuser nicht ungenutzt lassen.
Mit den Teilnehmern in Nürnberg hinterfrage ich kritisch die Lebenszyklen und die kongruenten Erfolgsaussichten einzelner Geschäftsmodelle wie Community, Lead-Generation-Modelle und ich diskutiere Trends wie Targeting, redaktioneller User-Content, Cross-Selling etc.
dnv: Was sind die Merkmale eines zeitgemäßen Content-Management-Systems?
Ein einfaches, schnelles Handling von Content wie Texte, Bilder oder Videos, ermöglicht dem Verlage die ganz individuelle Steuerung dieser Inhalte und Angebote. nbsp ist eine pragmatisch und technisch ausgeprägte Company. Unsere Entwicklung SiteFusion, ein höchstintegrationsfähiges CMS, ist nach unserer Meinung – das bestmögliche Spagat zwischen der IT-Standard Software und der Individual-Software.
Mit SiteFusion können alle Einheiten eines Verlages auf die gleichen Daten simultan und ohne Performance Verlust zugreifen. Einzelne Business-Modelle wie z. B. Lead-Generation-Modelle, Communities, eCommerce etc. sind je nach Geschäftsmodell leicht implementiert.
„In den vergangenen Jahren wurde das Haus von einem klassischen Dienstleister mehr und mehr zu einem Partner für medienübergreifendes Vertriebs- und Kommunikationsmanagement. Hierbei liegt unser Fokus eindeutig auf der ständigen Weiterentwicklung vertriebsorientierter Services“, resümiert DataM-Geschäftsführerin Sigrid Sieber. „Modernstes Datenmanagement sorgt für die jährliche Verbreitung von bis zu 35 Mio. Publikationen. Über 24 Verlage nutzen die DataM Serviceleistungen in den Bereichen Vertrieb, Abonnement, crossmediales Dialogmarketing, Kundenkontaktmanagement, Kampagnenmanagement, Outbound Call-Center oder Anmietung fein justierter Zielgruppenadressen.“
Täglich wird unsere Marktorientierung von den Mitarbeitern mit viel Leidenschaft gelebt. Wir alle blicken mit viel Freude den spannenden Herausforderungen der Digitalisierung entgegen.“
Die Komplexität der heutigen Themen führt nach Erfahrung von DataM zu einem erhöhten Informationsbedarf beim Kunden. So ist es ein wichtiges Unternehmensprinzip die Innovationen der Print wie Online-Branche gezielt zu begleiten. Im „ständigen Dialog mit dem Kunden“ nutzt DataM ganzjährig die unterschiedlichsten Plattformen (Kongress der Deutschen Fachpresse, Mailingtage Nürnberg, Mail Order World und Online-Medien wie z. B. DataM-Monitor etc.) um Interessierten „in kleineren Gruppen“ nach Verlagsschwerpunkten gezielt einzubinden. Im Mittelpunkt steht immer der direkte Austausch mit geladenen Spezialisten zu vertriebsorientierten Inhalten.
Workshop-Tipp: DataM veranstaltet im Rahmen der Mailingtage, Nürnberg, den einzigen verlagsspezifischen Workshop „Crossmedia for Publishers –
die richtige Print-Online-Mischung macht's.“ Er findet am 19. Juni statt und informiert über crossmediale Wachstumsstrategien. Zu Wort kommt beispielsweise einer der Pioniere in diesem Markt: Marcus Koch, Vorstand der Suchtreffer AG.

Teamarbeit
nimmt einen hohen Stellenwert bei DataM ein.

Sigrid Sieber
Geschäftsführerin DataM-Services GmbH,
setzt auf eine multimediale Strategie.
DataM-Services - Qualität aus Überzeugung
1. dnv: Wie veränderte der Wandel der Medien das Portfolio von DataM?
Unser Fokus der letzten Jahre lag auf der Weiterentwicklung vertriebsorientierter Services rund um die Print- wie Online-Bereiche. Um den Kommunikationswandel für Medienmarken gewinnbringend zu begleiten, haben wir die einst klassischen Unternehmensbereiche in viel schneller operierende Service-Einheiten gewandelt, multimedial ausgebaut, und das Ganze im Laufe der Zeit kontinuierlich mit neuen Units, wie zuletzt MarketingServices, ergänzt.
Unseren Medienkunden bietet sich heute rund um das Thema Customer-Services ein zeitgemäßes Leistungsgeflecht, welches sich schnell, einfach und flexibel gestalten lässt.
2. dnv: MarketingServices. Welchen Nutzen bietet dies Verlagen?
Auf den Punkt gebracht: mehr Abonnenten, hohe Haltbarkeitsquoten, effizientes Kundenmanagement. Bei der Abonnentenbetreuung, im Servicebereich wie auch in der Neukundenakquise übernehmen unterschiedlichste Kommunikations- wie Werbekanäle verschiedenste Funktionen. Und genau hier setzt DataM an. Für jede Botschaft das richtige Format – die zunehmende Fragmentierung der Medien und der Zielgruppen erfordert mehr denn je eine punktgenaue Feinjustierung vor bzw. bei der Vergabe von Budgets, wie auch bei der aktionsbezogenen Auswahl der Kommunikationswege.
3. dnv: Mit dem Slogan „Lösungen mit Zukunft“ wecken Sie Erwartungen. In welche Richtung entwickelt sich DataM?
Der Kundennutzen ist für uns das oberste Unternehmensziel. Wir kümmern uns intensiv um Kundenwünsche, indem Konzepte umgesetzt werden, die Print- wie Online-Portale und Events auf intelligente Weise komplementär verknüpfen. Mit unserer plattformübergreifender Servicekomponente sind Zeitschriften, Bücher, das Web, Kongresse, Fachseminare oder Events keine Insellösungen mehr. Damit bieten wir unseren Medienkunden die Basis für eine multimediale Kundenbetreuung, die auch zukünftigen Anforderungen gerecht wird.
4. dnv: Welchen Stellenwert nehmen die Themen Service und Qualität für Sie ein?
Qualität ist für mich das Vertrauen in die Menschen und in die Funktionstüchtigkeit der Systeme. Wir lassen DataM regelmäßig durch neutrale Untenehmen hinsichtlich unserer Servicequalität messen und investieren gleichermaßen in Weiterbildungsprogramme für unsere Mitarbeiter. Unsere Marktorientierung wird von jedem unserer Mitarbeiter mit Leidenschaft gelebt. Darauf bin ich auch persönlich sehr stolz – das macht DataM aus. Systemtechnisch arbeiten wir seit 1998 sehr erfolgreich mit der dsb AG in Neckarsulm zusammen. Ebenso erfolgreich gestaltet sich die Kooperation mit dem Unternehmen BDL, Geisenheim, unserem Systempartner für operatives und analytisches CRM.
5. dnv: Im Dialogmarketing strömen immer kreativere Formate auf den Markt! Wie tauschen Sie sich mit Verlagskunden und Interessenten über die Effizienz dieser Methoden aus?
Zu den „DataM-Traditionsveranstaltungen“ gehört natürlich der Kongress der Deutschen Fachpresse in Wiesbaden auf dem wir jedes Jahr als Aussteller den intensiven Gedankenaustausch mit den Kongressteilnehmern suchen.
DataM kennt den erhöhten Informationsbedarf der Branche. Gleichmäßig über das Jahr verteilt sind wir auf Messen, wie z. B. den Mailingtagen, Nürnberg oder der Mail Order World, Wiesbaden nicht nur als Aussteller vertreten. Gezielt nutzen wir diese Plattformen, um Interessierten, in kleinen Gruppen und angenehmer Atmosphäre, den direkten Austausch mit Experten zu bieten.
6 dnv: Der Wunsch eines jeden Geschäftsführers sind Führungsqualitäten und Visionen. Welches sind Ihre Visionen zu „10 Jahre DataM“?
Mit diesem Jubiläum ist für mich das neues Zielfoto für DataM aktiv geworden. Jetzt geht es für uns alle darum, den Weg dorthin weiter erfolgreich zu gestalten.
Wir freuen uns auf die neuen Herausforderungen in der Servicewelt der Medienbranche und auf den gemeinsamen Erfolg mit unseren Kunden!
Die stetig wachsenden Verbreitungszahlen verdankt das Magazin in erste Linie seinen interessanten und abwechslungsreichen Inhalten zu den Themen wie „Reise“, „Wirtschaft“, „Immobilien“ und „Life-Style“ in der Golfregion.
Um den steigenden Anforderungen des multimedialen Kundenkontaktmanagements für Medienmarken gerecht zu werden, erweitert DataM-Services als Spezialist für Adress- und Datenmanagement, Dialogmarketing sowie Vertriebsconsulting sein Dienstleistungsportfolio.
Die neu geschaffene Unit MarketingServices ist eine Art verlagsspezifische, komplett integrierte „Klein-Agentur“. Sie übernimmt von Audio bis Web: Unique B2B- wie B2C-Werbekampagnen, klassische Marktforschung, Mediaplanung, Mediacontrolling, Marketingconsulting, Teamcoaching und organisiert für die Feinjustierung der Markenkommunikation Messen und Events.
Berthold Pospischil, Leitung, MarketingServices: „Mit MarketingServices bieten wir unseren Kunden ergänzend - aus einer Hand - individuell abgestimmte und konvergente Leistungen an. Damit unsere Kunden mehr Leads, mehr Leser, mehr Abonnenten und mehr Adressprofile generieren, platzieren wir Medienmarken crossmedial in den richtigen Kanälen!“
Die Folge - Medienmarken werden multimedial. Bei der Abonnentenbetreuung, im Servicebereich wie auch bei der Neukundenakquise übernehmen unterschiedlichste Kommunikations- wie Werbekanäle verschiedenste Funktionen.
Mit der Unit Marketing-Services bietet DataM Verlagen und werbetreibenden Unternehmen neue Leistungen an, um frische und bis dato unentdeckte Erlösquellen aufzubrechen.
Neben klassischer Marktforschung, professioneller Mediaplanung, Marketingconsulting und Teamcoaching - werden in Zusammenarbeit mit ausgewählten Kreativpartnern – individuelle und komplett medienübergreifende B2B- wie B2C-Werbekampagnen angeboten. Ein zentraler Ansprechpartner steht den DataM-Kunden für die Realisation von multi- und crossmedialen Dialog- und Onlinemarketing-Kampagnen sowie die Umsetzung gezielter Verkaufsförderungs-Aktionen zur Verfügung.
Sigrid Sieber, Geschäftsführerin: „DataM-Services versteht sich schon immer als eine Art Trendsetter im Bereich Kundenkontaktmanagement. Auch mit Marketing-Services bieten wir unseren Kunden - aus einer Hand - individuell abgestimmte und konvergente Leistungen an. Damit sie mehr Leads, mehr Abonnenten und mehr Adressprofile generieren platzieren wir Medienmarken crossmedial in den richtigen Kanälen!“
Berthold Pospischil leitet die neu geschaffene Unit Marketing-Services bei DataM. Pospischil war Leiter Marketing/Vertrieb beim CyPress Verlag, Würzburg sowie zuvor als Leiter Direktvertrieb bei Vogel Burda Communications in München tätig. Der studierte Betriebswirt verfügt ferner über langjährige Berufserfahrung im Presse-Grosso sowie im Einzelhandel.
Pressemeldung – dnv 01/02-2008

Petra Hetzer
Leitung DataM-AdressDirekt/ Telefonmarketing
phetzer@datam-services.de
Tel. +49 931 41 70-440
www.datam-adressdirekt.de

dm: Wie genau sieht das Angebot aus, dass Ihr Unternehmen seinen Kunden im Bereich der Adressdienstleister bietet?
DataM-AdressDirekt ist ein Geschäftsbereich der DataM-Services GmbH in Würzburg. Neben der Vermarktung von B2B-Adressen bieten wir unseren Kunden umfassende Leistungen um den Versand von Werbebotschaften zielgruppengenau zu steuern.
Auf Kundenwunsch gestalten ausgewählte Kreativpartner komplette B2B-Dialogmarketing-Aktionen, Mailings, Kataloge, Online-Publikationen wie auch Events um die Aufmerksamkeit des Entscheiders im richtigen Moment zu sichern.
Ergänzend ist natürlich unser hauseigenes CallCenter-Team spezialisiert auf den Umgang mit B2B-Kontakten. Unternehmen bieten wir ergänzend die verschiedensten Nachfass-, Kundenpflege wie Kunden-Rückgewinnungsaktionen.
Steht die Aktion und sind die Daten fein selektiert, ermöglicht DataM seinen Kunden einen automatisch gesteuerten, zielgruppenspezifischen Versand von Print- wie Online-Medien. Der Response läuft ohne Medienbrüche in eine mandantenindividuell gestaltete Adressdatenbank zurück.
Der marketingorientierte Aufbau dieser Datenbank gestattet unseren Geschäftspartnern eine 360°-Ansicht auf jeden einzelnen Kunden. Einfach per Mausklick sind alle Aktionen und ihre Ergebnisse rund um diese eine einzelne Adresse sichtbar.
dm: Mit welcher Art und Zahl von Adressen arbeitet ihr Unternehmen?
Im Auftrag unserer Verlagskunden vermarktet DataM-AdressDirekt exklusiv über 1 Million top qualifizierter Industrie-Adressen. Die Basis unserer Daten sind Vertriebsadressen der Vogel Business Media, des Meisenbach Verlages sowie weiterer Fachverlage.
Interessenten können aus über 300 Branchen wählen. Die Schwerpunkte liegen eindeutig in den Bereichen Elektronik, Automatisierung, Kfz-Gewerbe und dem produzierenden Gewerbe.
Punktgenaue Selektionen minimieren bekanntlich Streuverluste. Bei DataM-AdressDirekt selektieren Kunden nach Branchen / Merkmalen, Personen nach Positionen / Funktionen, PLZ-Gebieten, Regional-Eingrenzungen, Betriebsgrößen oder ganz einfach nach der Auswahl von Fachpublikationen die eine Person liest.
Viele Interessenten nutzen, um sich in einem ersten Schritt über entsprechende Volumina zu informieren, unser Selektionstool auf www.datam-adressdirekt.de
dm: Wie viele Mitarbeiter sind bei Ihnen beschäftigt?
Um dieses facettenreiche Angebot rund um die einzelne B2B-Adresse abzudecken, kooperieren wir selbstverständlich eng mit DataM-Services. In unserem Haus arbeiten über 75 Spezialisten für Adressmanagement, Dialogmarketing und Vertriebsconsulting. Jährlich werden über DataM mehr als 370.000 Abonnenten titelspezifisch betreut und weit über 35 Millionen Fachpublikationen zielgruppenspezifisch versendet.
dm: Welche Trends bestimmen aus Ihrer Sicht die Branche?
(auch im Hinblick auf die Qualität der Adressen, Crossmedialität und Internationalisierung der Märkte)
Qualität der Adressen, Crossmedialität und Internationalisierung der Märkte)
DataM betreut seit jeher international führende Fachpublikationen. Im Rahmen der globalen Leitmessen wie CeBIT, Achema, Hannover Messe etc. suchen unsere Kunden aus der Fachverlagsbranche schon seit jeher den Kontakt zum Leser.
Direkt auf der Messe generieren wir neue Entscheider-Daten und schärfen kontinuierlich die vorhandenen Profile. Die durch das Internet vorangetriebene Internationalisierung bringt für uns folglich keine großen Veränderungen.
Crossmediale Aktionen sind in der B2B-Kommunikation eigentlich kein Trend mehr. Um den Entscheider im richtigen Moment zu erreichen, sind crossmediale Aktionen eine absolute Pflicht! Die Mehrzahl der von DataM-Services realisierten Aktionen verknüpfen fließend mehrere Kommunikationsplattformen.
dm: Welche Anforderungen ergeben sich dadurch an Ihr Unternehmen?
Systemseitig wie auch personell ist DataM bestens gerüstet um Kundenkontakte crossmedial zu managen und fortlaufend zu qualifizieren. Medienübergreifend qualifizieren wir die Zielgruppen immer tiefer. So können unsere Geschäftspartner ihren Kunden immer konkretere Angebote zu unterbreiten.
dm: Haben sich die Branchen, aus der Ihre Kunden stammen, in den vergangenen Jahren geändert?
Es gibt zwei große Entwicklungen. Erstens durch die „beschleunigte Kommunikation“ wächst der Bedarf an qualitativ hochwertigen Profilen. Nur so ist sichergestellt, dass der Einzelnen maßgeschneiderte Informationen gepaart mit maßgeschneiderter Werbung erhält.
Das andere Thema ist die Bewegung in der Branche. Die Karrieresprünge in der ersten wie zweiten Führungsriege sind die Ursache für schnell wechselnde Adress- wie Profil-Daten. Verfügt der Adressanbieter nicht über die notwendige „Nähe zur Branche“ so wird es für ihn zunehmend schwieriger dem Kunden die Aktualität der Adressen und Profile zu garantieren.
dm: Wie schätzen Sie die Entwicklung des Wettbewerbs unter den Adressdienstleistern ein?
Neben den vielen Richtlinien reguliert der Wettbewerb den Markt. Der Kunde bewertet – er wird sich letztendlich für eine top Qualität zu top Konditionen entscheiden.
Wie beurteilen Sie die Sie betreffende Gesetzeslage in Deutschland? Gibt es Defizite oder hinderliche Vorschriften?
B2B-Adressen sind eine begehrte und schützenswerte Ware. Jeder Anbieter wie Mieter sollte sich an bestimmten Richtlinien orientieren und den heißen Draht zum Interessenten per Telefon, Fax oder E-Mail nicht überstrapazieren.
DataM kennt die Bezieher von Fachpublikationen und deren Bedürfnisse ganz genau. Mit Adress- und Direktmarketing-Know-how unterstützen wir unsere Kunden damit sie ihre Botschaften gezielt und zum richtigen Zeitpunkt beim richtigen Empfänger platzieren.
Wie hat sich aus Ihrer Sicht der Ruf der Adressdienstleister in den vergangen Jahren entwickelt?
Die Anzahl der „weißen Schafe“ ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Als Anbieter von B2B-Adressen und Mitglied des DDV halten wir uns an bestimme Ehrenkodizes. Und dies in unserem wie im Interesse unserer Kunden.
Sigrid Sieber, Geschäftsführerin, DataM-Services GmbH, Würzburg
Die Digitalisierung und die Individualisierung im Internet wandelt die Kommunikations- und Vertriebsstrategie von Medienhäusern und Werbung treibenden Unternehmen.
Ziel ist es dem Nutzer zur richtigen Zeit, den richtigen Text im passenden Format zur Verfügung zu stellen - und parallel die ergänzende Abo-Werbung einzuspielen.
Experten sprechen in diesem Zusammenhang von einer neuen Dimension der Zielgruppenansprache – dem Targeting.
dnv: Frau Sieber, auf welche Weise unterstützt DataM die Selbstqualifizierung von Nutzern im Internet? Was bieten Sie Verlagen für eine verhaltensorientierte Ansprache der Leser?
Lassen Sie mich voranstellen, was DataM unter Targeting als Oberbegriff versteht. Als Targeting bezeichnen wir eine Technologie, die den Versand von spezifischen Werbetexten oder redaktionellen Inhalten im Netz zielgruppengenau steuert.
Mit Hilfe dieses Targetings über die CRM-Suite-Dialog werden die Daten fortlaufend qualifiziert. Die Profile rund um den einzelnen Internetbesucher verfeinern sich stetig. So ist es uns möglich, die Zielgruppen immer exakter zu identifizieren und ihnen immer konkretere Abonnement- oder Produkt-Angebote zu unterbreiten.
dnv: Wer verfeinert diese Profile?
Der Nutzer selbst. Die individuelle Auslieferung von bestimmten Abo- oder Produkt-Angeboten ist davon abhängig, welche Inhalte der Leser zuvor auf einer Internetseite abruft oder welche zusätzlichen Angaben zu seiner Person er freiwillig hinterlegt. Dabei handelt es sich sowohl um technische Daten (z. B. verwendeter Browser etc.), Angaben zur Demografie, zu beruflichen Interessen wie auch zu Lifestyle-Themen.
dnv: Können Sie uns dies an einen praxisnahen Beispielen erläutern?
Bezieht der Leser im Internet zuerst nur den Newsletter einer Fachzeitschrift z. B. zum Thema ökologisches Bauen, und er interessiert sich beim Lesen dieses Letters für das Jahresabonnement der Fachzeitschrift oder für ein ergänzendes Ökologie-Buch, so wird für genau diesen einen Leser beim nächsten Besuch im Umfeld der Fachartikel das Spezial-Angebot „Jahresabonnement Fachzeitschrift ökologisches Bauen oder das Buch Energiebilanz Öko-Haus eingeblendet.
Auch redaktionelle Inhalte können über eine Art „Verschlagwortung“, nutzerindividuell gestaltet werden. Ausgesuchte Begriffe rund um das Thema „ökologisches Bauen“ sind im Fließtext optisch hervorgehoben und klickbar. Diese Klicks auf die dann verlinkten Seiten werden systemseitig verfolgt, erfasst und fließen automatisch als eine Art Rückmeldung in das IT-System ein.
Mit jedem Klick erhält der Suchende vertiefendes Wissen und weitere attraktive Angebote. Dieses Link-Tracking wird mit Werbecodes versehen. So ist es nachvollziehbar wie das Interesse generiert wurde und welche Angebote der Nutzer in den einzelnen Ebenen gesichtet hat. Jeglicher Reaktion des Einzelnen führt zu einer Schärfung seines Profils.
dnv: Viele Betreiber von Internetseiten verfügen nur über E-Mail-Adressen. Muss für die Verbreitung von zielgruppenspezifischen Angeboten der komplette Adressdatensatz vorliegen?
Nein – nicht unbedingt. DataM reicht eine einfache E-Mail-Adresse. Auch bei dieser anonymen E-Mail-Adresse erfolgt ein Profiling wie zuvor beschrieben.
Wird im Lauf der Zeit aus der anonymen Mail-Adresse eine komplette Geschäftspartner-Adresse, werden sämtliche Profil-Informationen einfach im Adress-Satz automatisch ergänzt.
dnv: Möchte ein Verlag den Leser ins Visier nehmen - wie hoch ist dann der systemseitige Aufwand?
DataM verfügt über ein System, dass sich in die bestehende IT-Landschaft von Verlagen einfach integrieren lässt.
dnv: Welchen Nutzen bringt Targeting für den Werbekunden?
Targeting steht für zielgruppengenaue Werbung mit hohen Reichweiten. Zielgruppen werden selektiert und genau eingegrenzt. Dies minimiert die Streuverluste!
Was ist Targeting? Kurz und bündig:
Targeting
bedeutet, unterschiedlichen Nutzern unterschiedliche Werbung auszuliefern.
Behavioral Targeting
bedeutet, die Werbeauslieferung davon abhängig zu machen, welche Online-Inhalte zuvor aufgerufen wurden.
Predictive Behavioral Targeting
bedeutet, für jeden einzelnen User zusätzlich auch Angaben zu Demographie, Interessen und Lifestyle bereitzustellen
Im Rahmen des DataM-Workshops auf den Mailingtagen in Nürnberg diskutieren geladene Marketing- wie CRM-Spezialisten über „Vertriebsmarketing 2.0 – Lösungen für die Zukunft“. Sie präsentieren die neusten Trends und Technologien des medienübergreifenden Dialogmarketings, sowie sinnvolle Services für die Gewinnung und Integration von Kunden. Anschauliche Fallbeispiele vergleichen explizit die Effizienz klassischer und webbasierter Kundenkommunikations-Instrumente.

Dr. Marco Olavarria
Geschäftsführender Gesellschafter
Kirchner + Robrecht GmbH – Frankfurt, Berlin
marco.olavaria@kirchner-robrecht.de
Tel. 030-8803 394-22
www.kirchner-robrecht.de
Für Kirchner + Robrecht ist Beratung eine Berufung. Das Unternehmen baut auf die richtige Mischung aus praktischer Erfahrung, Beratungs-Know-how und Managementkompetenz. Medienhäusern bietet Kirchner + Robrecht auf Basis fundierten Marketing-, Prozess- und IT-Know-hows unter anderem die Entwicklung innovativer Vermarktungskonzepte: Von der Entwicklung multimedialer Strategien über CRM-Konzepte, der in diesem Zusammenhang erforderlichen Prozessoptimierung und Systemauswahl bis hin zum professionellen Projekt- und Change-Management zur Einführung und Realisierung.
dnv: Herr Dr. Olavarria Sie sprechen zu dem Thema „Vertriebsmarketing 2.0 - Angler oder Fischer? Was erwartet den Teilnehmer?
Für Print, wie Online gilt - mehr vom Selben hilft nicht! Ich denke, Verlage sollten nicht noch mehr Angeln aushängen – also noch eine Prämie ausloben, noch ein Call Center beauftragen, noch mehr Probeabo-Aktionen aushecken. Vielmehr sollten Netze geknüpft werden, um nach den Kunden zu fischen. Das ist für mich die wesentliche Lektion aus Web 2.0 – und somit für Vertriebsmarketing 2.0.
dnv: Welche Netze?
Einerseits die internen Netze und andererseits die externe Vernetzung des Medienhauses zu Vertriebs- und Kooperationspartnern.
Um von den neuen Entwicklungen zu profitieren, müssen Verlage vorhandene Potenziale und Synergien besser nutzen. Die Bereiche Anzeigenverkauf, das Abo-Marketing und die Redaktionen können häufig noch viel enger zusammenarbeiten, um zielgruppenspezifischen Inhalt zu liefern und zielgruppenspezifisch die potenziellen Kunden anzusprechen und zu gewinnen. Hierzu nur ein Beispiel: Fragen Sie doch mal Ihre externen Autoren, wer Interesse an ihrem Beitrag haben könnte…

Dr. Christian Bachem
Partner
companion : Strategie und Coaching, Berlin
bachem@companion.de
Tel. 030.887 285-59
www.companion.de
.companion ist eine unabhängige Managementberatung für digitales Marketing und
internetgestützte Optimierung von Sales und Service. Bachem ist neben seiner Tätigkeit als Geschäftsführer auch als Autor zahlreicher Fachbücher, sowie als Dozent an Hochschulen im In- und Ausland aktiv. Sein Fokus liegt hier auf der Führungskräfteweiterbildung und auf den MBA-Programmen mit Marketingschwerpunkt.
dnv: Die Integration digitaler Medien in das Marketing-Mix ist Ihr Spezialthema. Herr Dr. Bachem was bedeutet Performance Marketing und wie können dies Medienhäuser nutzen?
Performance Marketing das Direktmarketing der Online-Medien und dient dazu Kunden zu gewinnen und Kunden zu binden. Performance Marketing sollte ein fester und integrierter Bestandteil jedes Marketing-Mix sein. Unternehmen nutzen dieses Instrument um auf die Handlungen des Kunden bzw. des potenziellen Interessenten tatsächlich einzuwirken.
dnv: Ihre Zukunftsprognose ist „wer performt gewinnt“! Was meinen Sie damit?
Die digitalen Marken der B2B- wie B2C-Magazine eignen sich ausgezeichnet für die gezielte Kundenansprache. Setzten Medienhäuser webbasiert Werbemedien und Services ein, so müssen diese allerdings nicht nur kreativ und sondern auch genau auf die Zielgruppe zugeschnitten sein. Nur dann erzeugen Sie messbare Reaktionen.

Stephan Lissner
Geschäftsführer
BDL GmbH, Geisenheim
sl@bdl.de
Tel. 067229-37290
www.bdl.de
BDL ist einer der führenden CRM-Solution Provider in der deutschsprachigen Medienbranche.
Ein umfassendes Verständnis für die Geschäftsprozesse im Vertriebs- und Werbemarkt, sowie für die strategische Ausrichtung der Verlagshäuser, bildet die Basis für eine effektive, erfolgreiche Einführung und Umsetzung ganzheitlicher CRM-Prozesse. Grundlage und Plattform hierfür ist die innovative CRM-SUITE: DIALOG.
Eine umfassende CRM-Software, die bereits heute die künftigen Herausforderungen der Medienbranche mit integrierter Systemintelligenz optimal unterstützt.
dnv: Herr Morawietz, verliert das klassische Direktmarketing gegenüber den neuen Medien?
Das Informations- und Kommunikationsverhalten einzelner Leserzielgruppen wandelt sich. Fach- und Publikumsverlage müssen sich diesen Veränderungen anpassen. Entscheidend für den Kommunikationserfolg ist der zielgruppenspezifische crossmediale Mix der Direkt- bzw. Dialogmarketinginstrumente.
dnv: Welche Folgen hat die Digitalisierung auf den Bereich Kundenservice?
Unique Person – Unique Communication! Die digitale Kommunikation fokussiert sich immer auf einzelne Gruppen – im Extremen auf den Einzelnen. Es bilden sich immer kleinere Zielgruppen, die medienübergreifend spezialisierte Inhalte wie auch leicht bedienbare, nutzenorientierte Service-Tools erwarten.

Friedrich E. Morawietz
Geschäftsbereichsleiter
DataM-Services GmbH, Würzburg
fmorawietz@datam-services.de
Tel: 0931 4170-450
www.datam-services.de
DataM-Services ist der Partner für Adressmanagement, Dialogmarketing und Vertriebsconsulting. Das klassische Leistungsportfolio umfasst die Adress- und Profilgenerierung, ein professionelles Datenmanagement, den Aufbau und Betrieb von Datenbanken, die zielgruppen- und themenorientierte Vertriebssteuerung von Print- wie Online Publikationen, zahlreiche Web-Services, eine strategische Kunden-Gewinnung sowie eine serviceorientierte Abonnenten-Betreuung von B2B- und B2C-Zeitschriften.
dnv: Immer wieder sprechen wir über Zielgruppenorientierung und Individualisierung.
Herr Lissner, welche Forderungen stellt dies an das CRM-System?
Der einzelne Medienkunde wird in den Mittelpunkt der gesamten Wertschöpfungskette gestellt. Er will heute entscheiden wann und wo er welche Information nachfragt. Grundlage hierfür ist die intelligente Analyse des Nutzerverhaltens über alle Produkte und Medienkanäle hinweg, um auf Basis dieser Erkenntnisse neue individuelle Angebotsformen und –Inhalte zu unterbreiten. Hieraus ergeben sich zentral gesteuerte Prozesse, die von einem CRM-System optimal abgebildet werden müssen.
dnv: Was kennzeichnet die Systemarchitektur?
Eine gezielte Vernetzung aller Systeme. Der Vertrieb- und Anzeigenverkauf, die Redaktionen und besonders der Bereich Kunden-Service muss auf eine zentrale, konsolidierte und qualifizierte Datenbasis zugreifen können. Der hieraus resultierende „360-Grad-Blick“ auf den Kunden ist die Basis für alle automatisierten wie persönlichen Interaktionen mit dem Geschäftspartner. Im Rahmen des Workshops zeigen wir eine Vielzahl praxisorientierter Lösungen auf, die die Basis für erfolgreiche Business Modelle sind.
Vertriebsmarketing 2.0 – Lösungen für die Zukunft!“
Verlagsspezifischer Workshop auf den Mailingtagen Nürnberg
Donnerstag, den 14. Juni – 9.00 bis 13.00 Uhr
DataM arbeitet mit marketingorientierten Adressdatenbanken. Für jede Kundenbeziehung steht nur ein zentral gepflegter Adressdatensatz. An diesen Stammdaten sind alle marketing- und vertriebsrelevanten Daten hinterlegt.
Unser CRM-System bietet ein multimediales Aktions- und Kampagnenmanagement, sowie einen 360-Grad-Blick auf alle Geschäftspartner und deren Print- wie Online-Aktivitäten.
Für Fach- und Special-Interst-Verlage bedienen wir heute eine Vielzahl verschiedener Plattformen: Print-Formate, Online-Newsletter, RSS-Feeds, Wikis, SMS, Telefon- oder klassisches Direktmarketing wie auch Messen und virtuelle Events. Ziel ist es immer die Adressen kontinuierlich zu aktualisieren und mittels Zusatzinformationen zu veredeln.
Die Explosion der Plattformen, die damit verbundene Atomisierung und Individualisierung der Zielgruppen führt dazu, dass immer kleinere Zielgruppen einen immer exklusiveren Service erwarten.
Um einem parallelen Anstieg der Servicekosten entgegenzuwirken, setzten wir je nach Online-Affinität der Zielgruppe, die unter zeitlichen und monetären Gesichtspunkten viel günstigeren webbasierten Technologien ein.
Unsere Standard-Web-Services gestatten unseren Kunden, kostengünstige, personalisierte E-Mailing-Aktionen, ein ergänzendes professionelles Newsletter-Handling sowie den Einsatz bestimmter Basis-Instrumente zur Generierung von Leads oder zu einer besseren Integration des Users.
Welche spezifischen Bedürfnisse im Adressmanagement stellen Sie bei Publikumsverlagen und Abo-Akquisiteuren fest? Welche Unterschiede zu anderen großen Kundengruppen von Ihnen bedeutet dies?
Unsere Kunden sind vorwiegend Fach- und Special-Interest-Verlage, wie auch B2B-Unternehmen die im Hochpreis-Segment werben. Jeder von ihnen legt Wert auf eine crossmediale differenzierte Ansprache und eine ausgezeichnete Betreuung. Daher verfügt das DataM-System über bestimmte Funktionalitäten, die eine Fein-Segmentierung der Daten gestattet.
Auf Wunsch bilden wir z. B. rund um die B2B-Adresse Umsatzzahlen, Einkaufsvolumen sowie komplette Firmenhierarchien ab. Für Special-Interest-Titel schaffen wir systemseitig ein komplettes Abbild des Freizeit-, Konsum- und Kommunikationsverhalten jedes Einzelnen.
Online-Angebote sind nicht nur als Medien, sondern auch im Marketing auf dem Vormarsch. Wie verändert das Ihre Geschäftsbasis? Welche Rolle wird die ‚gute Adresse’ in fünf Jahren im Direkt Marketing spielen, weshalb?
Einer unsere wesentlichsten Aufgaben als Dienstleistungspartner ist es werbetreibende Unternehmen und Medienhäuser bei der Gestaltung zukünftiger Vertriebsstrategien und der Entwicklung neuer Marketing-Formate mit praktikablen Ideen und Servicestrategien zu unterstützen. Dank unseres offenen, integrationsfähigen CRM-Systems befinden sich unsere Kunden in der angenehmen Situation, dass sie ohne großen Aufwand mit den verschiedensten Partnern aktionsbezogen wie auch langfristig kooperieren können.
Die „gute Adresse“ verliert ihre Wichtigkeit nicht – sie ist die Ware der Zukunft. Allerdings werden die Wege der Adress- und Daten-Generierung sich ändern. Seit einiger Zeit entwickeln und testen wir verstärkt crossmediale Aktionen, bei denen sich der Informationssuchende mit seiner Registrierung oder Bestellung selbst qualifiziert, damit er beispielsweise ein exklusiveres Service-Level erreicht, ausgewählte Web-Tools nutzen kann oder einfach Teil einer Community wird.
Vertriebssteuerung - Service für Spitzenpositionen
Zugelassen wurden zu dieser Studie nur Titel, die im Handbuch Media-Daten Fachzeitschriften eingetragen sind, mindestens sechsmal im Jahr erscheinen, bundesweit verteilt werden und IVW geprüft sind. (Quelle: VDMA Nachrichten 03/07).
textintern: Die VDMA-Rechweitenanalyse bietet Werbetreibenden erstmals einen Nachweis, mit welchen Fachzeitschriften sie am sichersten die Entscheider für spezifische Investitionen im Maschinenbau erreichen. Welche Rolle spielt DataM als Vertriebsdienstleister?
Aus dem Kreis der zugelassenen Titel belegen fünf der von uns betreuten Publikationen Spitzenpositionen. Es handelt sich um die Titel der VF Mediengruppe, Mainz (Der Betriebsleiter, Der Konstrukteur, antriebstechnik) und der „MaschinenMarkt“, sowie „die konstruktionspraxis“ aus dem Haus Vogel Industrie Medien.
Diese Studie zeigt also nicht nur, welche Fachzeitschriften inhaltlich überzeugen. Sie belegt auch, dass die richtige Zielgruppe tatsächlich erreicht wird! Die ist eindeutig ein Indiz für die Qualität der Adressqualifizierung und der Vertriebsleistung die DataM als Dienstleister für Fachverlage erbringt.
textintern: Wie sieht diese Vertriebsdienstleistung aus?
Zu den Kernkompetenzen von DataM zählt die Vertriebssteuerung für Fach- und Special-Interest-Titeln.
In Zusammenarbeit mit unseren Verlagskunden erarbeiten wir Vertriebspläne, welche sich an zielgruppen- wie auch veranstaltungsspezifischen Themen orientieren.
Für die letztendliche Steuerung von Fachpublikationen im Wechselversand, wie auch bei der Zustellung von Abonnements setzten wir eine speziell für diese Aufgabe entwickelte IT-Lösung ein. Mehr als 10 Millionen Exemplare an B2B- und B2C-Titeln, Kundenzeitschriften, Katalogen und Informationsdiensten sowie Verbands- und Mitgliederpublikationen gelangen so Jahr für Jahr zum gewünschten Leser.
textintern: Wie filtern Sie die Bedürfnisse des Informationssuchenden heraus?
In den mandantenindividuellen Datenbanken steht für jede Kundenbeziehung ein zentral gepflegter Adress-Satz. An dessen Stamm sind alle marketing- wie vertriebsrelevanten Daten hinterlegt.
DataM entwickelt multimediale Aktionen, die Aktualität dieser Adressen kontinuierlich überprüfen und weiter qualifizieren. Die Speicherung der Merkmale aus dem Rücklauf führt zu einer Daten-Veredelung, mit der wir eine zielgruppengenaue Vertriebssteuerung sicher stellen. Die Spitzenwerte der von uns betreuten Titel in der VDMA-Studie belegen die Qualität dieses Prozesses.
textintern: Fachmedien von Print bis Web 2.0 - Was bieten Sie zu diesem Thema Ihren Kunden?
Schon heute bieten wir verschiedene Web-Services wie kostengünstige, personalisierte E-Mailing-Aktionen und ein ergänzendes Newsletter-Handling mit Tracking-Funktion an. Über eine vollständige Integration des Online-Marketing in das Kampagnen-Management besteht der direkte Zugriff auf alle weiterführenden Informationen zu dem jeweiligen Abonnenten.
Die unter zeitlichen und monetären Gesichtspunkten viel preiswerteren
webbasierten Technologien - ermöglichen bei einer sinnvollen Anwendung - eine immer effektivere Einzelbetreuung zu günstigeren Konditionen.
Wir sehen es als eine wesentliche Aufgabe, Fachverlage bei der Gestaltung zukünftiger Vertriebsstrategien und der Entwicklung neuer Formaten mit praktikablen Ideen zu unterstützen. So bietet DataM-Services im Juni einen freizugänglichen Workshop zum Thema „VertriebsMarketing 2.0 – Lösungen mit Zukunft“ an. Geladene Fachleute vermitteln einen konzentrierten Überblick über das Zusammenspiel klassischer wie neuer Dialogmarketing-Instrumente und geben Tipps wie man Zielgruppen richtig segmentiert, um Kunden in Print-, Online und Event-Welten zu integrieren (my.www).
dnv: Mit dem Web 2.0 verbinden viele werbetreibende Unternehmen auch ein gewisses Risiko. Wie schätzen Sie dieses Risiko 2.0 ein?
Die Kommunikation fokussiert sich immer stärker auf den Einzelnen. Somit bilden sich viel kleinere Zielgruppen, die medienübergreifend spezialisiertere Inhalte und individuelle Service-Tools erwarten.
Kalkulieren Dienstleister und Kunde nicht mit kühlem Kopf, welche webbasierten Medien und Service-Tools die Zielgruppe sich tatsächlich wünscht – können durch den Einsatz dieser kostengünstigen, digitalen Kommunikationsformen unkalkulierbare Mehrkosten entstehen.
Bindet ein Unternehmen jedoch die webbasierten Technologien sinnvoll ein, so minimiert sich das Risiko 2.0. Die DataM-Service- und IT-Sepzialisten beraten Verlage mit dem Ziel eine medienübergreifende, effektive Betreuung zu günstigeren Konditionen aufzubauen.
dnv: Anfang des Jahres startete DataM mit einer Kampagne „Vertriebsmarketing 2.0 – Lösungen mit Zukunft“. Was verstehen Sie unter diesem Claim?
Vertriebsmarketing 2.0 ist eine zeitgemäße Form des Vertriebsmarketings. Mit viel Fingerspitzengefühl koordiniert DataM für Werbetreibende multimediale Vertriebs- und Servicestrategien um Zeitschriften, Produkte, Online-Portale wie auch Communities und Events unter einer Dachmarke zu vermarkten.
dnv: Über welche konkreten Lösungen verfügen Sie?
Gefragter denn je sind Lösungen, bei denen die Inszenierung der betreuten Marken selbst zum Erlebnis wird. Unseren Kunden bieten wir daher z. B. die vollständige Integration von E-Mail, SMS- und Newsletter-Marketing in das Kampagnenmanagement. Nutzerorientierte Services, segmentierte Adressdatenbanken für die Steuerung individualisierter Inhalte sowie internetbasierte Versandlösungen von Online-Publikationen (RSS-Feeds) runden das Angebot ab.
dnv: Bilden Sie dies alles im System ab?
DataM-Services besitzt ein speziell auf den Mittelstand zugeschnittenes Kunden-Kommunikationssystem. Dieses CRM-System lässt sich in verschiedenen Umgebungen problemlos integrieren und verfügt über ausgefeilte und praxisnahe Funktionalitäten.
Sinnvoll ausgewählte Informationen rund um den einzelnen Kundenkontakt sind systemseitig intelligent und für den Agenten benutzerfreundlich abgebildet. Nur wenige Griffe in die Tastatur vermitteln dem Agenten die 360°-Kundenansicht. Dies ist einfach die Basis für eine schnelle und differenzierte Kundenansprache.
dnv: Wie sehen Sie Entwicklung des Kundenkontaktmanagements?
Zweifellos wird das Kundenkontaktmanagement facettenreicher.
Um die Rentabilität neuer Dialogmarketing-Modelle gezielter einzuschätzen, steht DataM im ständigen Dialog mit externen Fachleuten. Es handelt sich dabei um einen kontinuierlicher offenen Austausch von Ideen, zu dem wir Interessente aus der Medienbranche jederzeit gerne einladen.
In diesem Jahr veranstalten wir beispielsweise den ersten verlagsspezifischen Workshop im Rahmen der Mailingtage Nürnberg. In dieser frei zugänglichen Veranstaltung geben von uns geladene Branchen-Experten praxisnahe Tipps, wie sie Markenpotenziale multimedial ausbauen. Sie sprechen zu Themen wie Tracking, Permissionsmarketing und neue Formen der Kundensegmentierung – um Kunden zu gewinnen und integrieren (my.www).
Sigrid Sieber:Verlage müssen beim Dienstleister auf ein funktionierendes Adressmanagement setzen können, dass alle Kanäle wie Event, Handy und Print integriert. Das Adressmanagement ist einfach das zentrale Nervensystem der Abonnentenbetreuung. Alle Daten müssen nutz- und abbildbar sein um eine 360-Grad-Sicht auf den Kunden herzustellen. Allerdings erst der kombinierte Einsatz von Mensch und Technik vermag Kundenbeziehungen zu festigen und auszubauen.
Abonnentenbetreuung über alle Medien setzt marketingorientierte und datenveredelte Adressdatenbanken voraus. Gerade für Fach- und Special-Interest-Verlage müssen im Servicebereich des Dienstleisters dem Mitarbeiter auf Knopfdruck gut strukturierte Informationen rund um die einzelne Adresse zur Verfügung stehen.
Media Spectrum: Wie lassen sich Kundenpotenziale heben?
Sigrid Sieber:Fachverlage können mehrdimensionale Auswertungen von Kundendaten vornehmen, um dieses Wissen für Cross- und Up-Selling zu nutzen. Selektiert wird je nach Objekt und Zielgruppen – etwa nach Branche, Unternehmensgröße, Kundentreue oder hinsichtlich Bonitätsrisiken. Um bestehende Kundenkontakte auszubauen und ihnen passende Derivate anzubieten, erfassen Abomarketer beispielsweise Interessensgebiete wie auch bevorzugte Kommunikationsform. Junge Zielgruppen kommunizieren gerne online. Per Fax sind diese unterdessen nicht zu erreichen.
Media Spectrum: Einzelbetreuung versus Massenabfertigung – wie beurteilen Sie beide Modelle?
Sigrid Sieber:Fachverlage tendieren aufgrund ihrer meist hochpreisigen Produkte eher zur Einzelbetreuung. Die Leser wollen einzeln wahrgenommen werden. Das erfordert ein hohes Niveau bei Kundenorientierung, Kommunikation und den individuellen Services. Dennoch kann auch Massenmarketing Kunden das Gefühl vermitteln, differenziert angesprochen zu werden. So schaffen es elektronische Kommunikationsformen zu günstigen Konditionen nahezu eine Einzelbetreuungen durchzuführen. Das E-Marketing muss allerdings berücksichtigen, welche Kundensegmente welche Bedürfnisse haben und welche Kommunikationsformen diese Segmente bevorzugen. Je differenzierter Kunden betreut werden, desto positiver empfinden sie eine Medienmarke. Gleichzeitig steigen Wiederkaufsrate, Up- und Cross Selling und Kundenloyalität.
Media Spectrum: Nennen Sie ein Beispiel?
Sigrid Sieber:Print-Informationsdienste, beispielsweise für Anwälte und Steuerberater, können intelligent mit Online-Plattformen verknüpft werden. Der Leser registriert sich für den Newsletter. Sein Nutzerverhalten wird getrackt und ein entsprechendes Profil in der Datenbank hinterlegt. Der Kunde erhält als Mehrwert ausgewählte Themen, die ihn interessieren. Das klingt aufwändig, lässt sich nach der Implementierung jedoch fast automatisiert anwenden.
Media Spectrum: Wie beeinflusst der Hype um Web 2.0 die Welt des Abomarketings?
Sigrid Sieber:Er wird Verlagslandschaft und Abomarketing in Hinblick auf Vertriebsstrategien und Formate gravierend umwälzen. Da Kunden im Web in Echtzeit kommunizieren, erwarten sie dasselbe auch von den Verlagen. Diese müssen sich jedoch im Klaren sein, welche Print- und Online-Kanäle sie tatsächlich bedienen müssen, um ihre Leser zu erreichen. Bei der Vielzahl an Medien besteht die Gefahr der „kostspieligen Verzettelung“. Analysen bieten Entscheidungsgrundlagen und zeigen, uber welche Kanäle nehmen Abonnenten Kontakt auf. Auf diesen Erkenntnissen müssen alle Vertriebs- und Serviceaktivitäten fußen. Diese Aktivitäten müssen sinnvoll und praktikabel koordiniert werden, um Produkte, Portale, Communities und Events unter ihrer Dachmarke erfolgreich zu verbinden und zu vermarkten. Die Basis dafür ist ein innovatives Adressmanagement welches der Dienstleister zur Verfügung stellt.
dnv: Das Abonnement hat in den vergangenen Jahren an Bedeutung gegenüber dem Einzelverkauf zugelegt. Welchen Einfluss hat dieser Trend auf den Bereich der Abo-Dienstleister insgesamt gehabt? Wie positioniert sich Ihr Unternehmen vor dem Hintergrund dieser Entwicklung?
Sigrid Sieber: DataM-Services zählt zu den führenden Vertriebsdienstleistern der Special-Interest- und Fachverlagsbranche. Im Mittelpunkt unseres klassischen Leistungsgeflechts steht schon immer das Abonnement, die einzelne Adresse, der direkte Kontakt zum Kunden.
Die Anforderungen der Leser sind jedoch gestiegen, die Ansprüche sind vielfältiger geworden. DataM-Services versteht sich als Trendsetter – wir erfüllen die Anforderungen von heute und arbeiten kontinuierlich an Lösungen für die zukünftigen Bedürfnisse der Leser.
Um Verlagen z.B. die Koordination Einzelverkauf und Abonnement aus einer Hand anzubieten, kooperiert DataM-Services seit letztem Jahr mit der VU Verlagsunion KG in Walluf, dem idealen Partner, um unsere Leistungen um den Bereich Grosso- und Einzelhandelssteuerung zu erweitern. Mit unserem Kooperationspartner bieten wir „themenunterstreichende“ gleichgeschaltete Service-Pakete und vielseitige Instrumente zu einer systematischen Marktausschöpfung im Einzelverkauf wie im Abonnement.
dnv: Worin bestehen für Sie die zwei, drei wichtigsten Veränderungen in Ihrem Geschäftsfeld? Wie haben Sie darauf reagiert? (Gerne an einem praktischen Beispiel verdeutlicht.)
Sigrid Sieber: Immer mehr Leser nutzen neben den Print-Medien die digitalen Kommunikationsformen. Die Special-Interest- wie Fachverlage werden zu einer Art „Informationsmanager“. Sie verknüpfen den Lesern und Anzeigenkunden auf zielgruppenspezifischen, multimedialen Kommunikationsplattformen. Die Brauchbarkeit der Nachrichten, die Servicequalität und Kundenzufriedenheit sind sehr eng miteinander verbunden.
DataM verfügt über die erforderliche Flexibilität, die Schnelligkeit, die Serviceorientierung und über ein speziell auf die Branche zugeschnittenes, integrationsfähiges Kundenkontaktmanagement-System (CRM). Ein ideales Zusammenspiel dieser Komponenten ermöglicht dem Verlagskunden letztendlich die gewünschte „360 Grad-Kundenansicht“.
Neu entdeckt wird einfach die „Nähe zum Leser“ DataM bietet Verlagen eventspezifische Crossmediale-Marketingstrategien wie z.B. die crossmediale Begleitung von Hobby- und Fachmessen oder Kongresse, zu denen ein ausgewählter Medienpartner z. B. ein tagesaktuelles Messemagazin verlegt, seminarbegleitende Online-Newsletter, die meist im Vorfeld über Mail oder Handheld versendet werden.
dnv: Was sind für Sie die zentralen technischen Veränderungen in Ihrem Aufgabengebiet? Welche Zukunftsaufgaben sehen Sie in Kürze auf sich zukommen?
Sigrid Sieber: Mobile leicht bedienbare Technologien wie PDA´s Handy´s etc. haben dazu beigetragen, dass Informationen immer mehr digital konsumiert werden. Die Nutzung virtueller Messen, Blogs und RSS Feeds (Technik um z.B. Online-Inhalte zu abonnieren) - dies sind nur einige Bewegungen die in unserem Aufgabengebiet zu zentralen technischen Veränderungen führen.
Informationssuchende wünschen sich einen nutzenorientierten und teilweise digitalisierten Servicebereich. DataM konzentriert sich in den digitalen Bereichen wie E-Mailmarketing, Newsletter etc. auf die Entwicklung und Umsetzung zeitgemäßer, absatzorientierter und besonders nutzenorientierter Vertriebs- und Marketingkonzepte.
Die Medienhäuser möchten immer mehr über die Bedürfnisse und Wünsche ihrer Kunden wissen (360-Grad-Kundenansicht). Das integrationsfähige DataM-CRM-System bietet Kunden z.B. ein ausgeprägtes multimediales Aktions- und Kampagnenmanagement, vielseitige Kundensegmentierungsmöglichkeiten, die Abbildung von Firmenhierarchien und Adressverflechtungen oder Analysestrukturen für Kundenbewertungsmodelle (Scoring).
dnv: Wie haben sich die Bedürfnisse der Verlage in jüngster Zeit verändert? Welchen Einfluss haben diese Veränderungen auf die Preise, die Sie für Ihre Dienstleistungen erzielen können?
Sigrid Sieber: Im Allgemeinen kann man für die Branche bezüglich der angebotenen klassischen Standardleistungen rund um die Abonnentenbetreuung ein eher sinkendes Preisniveau feststellen.
Gestiegen ist jedoch die Nachfrage nachindividuellen Zusatzleistungen und nach einem intelligenten und medienübergreifenden Datenbankmanagement welches alle Kommunikationsprozesse in einer Firmen signifikant unterstützt.
Digital, print, bei Messen oder im persönlichen Telefonat –DataM liefert das ergänzende Leistungsgeflecht, um bei der Distribution von Content und Produkten flankierend tätig zu sein.
Umso flexibler und schneller ein Dienstleister z.B. saisonalen- oder eventbezogene Anforderungen des Verlagskunden begegnet – um so eher steigt auch die Zahlungsbereitschaft des Kunden. Erst der Erfolg des Kunden ist auch unser Erfolg.
dnv: Welche Ihrer Dienstleistungen wird am häufigsten nachgefragt, welche würden Sie in Zukunft gerne häufiger umsetzen? Weshalb?
Sigrid Sieber: Am häufigsten nachgefragt werden die klassischen Leistungsbausteine wie die Adress- und Profilgenerierung, das professionelle Adress- und Datenmanagement, den Aufbau und Betrieb von Adress-Datenbanken, die zielgruppen- und themenorientierte Vertriebssteuerung sowie die kundenorientierte Abonnenten-Betreuung von B2B- und B2C-Zeitschriften.
Gerne häufiger umsetzen würden wir multimediale Kommunikationsstrategien bei denen Abo- und Cross-Selling-Aktionen in Abstimmung zu den Aktivitäten im Einzelhandel laufen. Interessant ist es mit dem Kunden werterhöhende Servicestrategin (Customer Care) zu entwickeln für die eine gewisse Zahlungsbereitschaft beim Leser besteht.
Die Nutzenwertorientierung für den B2B- wie auch B2C-Leser wird weiterhin an Bedeutung gewinnen. Die Inhalte von Fach-, Special-Interest-Titeln und wissenvermittelnden Publikumszeitschriften müssen noch näher am Markt sein, damit sie für den Leser unverzichtbar werden.
Dies bedeutet, die Nachrichten sollten je Fachgebiet oder in der jeweiligen Themenwelt so exklusiv wie möglich sein.
Die Medien werden immer mehr zum Ratgeber in beruflichen wie auch privaten Angelegenheiten. Dem Bezieher muss es zukünftig viel leichter fallen die Informationen in seinem Alltag umzusetzen. Exklusive Inhalte sollten daher schnell verständlich und bildhaft aufbereitet sein sowie mit speziellen Services ergänzt werden.
Eine weitere Strömung wird sein, dass Verlage immer mehr multimedial operieren. Verleger müssen sich entscheiden, welche Nachrichten sie wie transportieren. Gedrucktes eignet sich hervorragend für zeitlose Berichte, die den Leser nicht sofort erreichen müssen. Der Bereich Online wird zunehmend das Printprodukt ergänzen und bietet dem Informationssuchenden die topaktuellen News.
rra: Wird Print aussterben? Welche Kommunikationsformen werden gewinnen?
Online wird ohne Print nicht existieren. Das Gedruckte dient weiterhin der Markenbildung und führt den Interessenten meist erst auf die Online-Plattformen. Im Online-Bereich erhält der Leser weiterführende Informationen und kann Recherche betreiben.
Allerdings wird für die Medienmarken auch der Bereich Face-to-Face Kommunikation an Bedeutung gewinnen. Verlagshäuser werden zunehmend an immer zielgruppenspezifischeren Messen, Kongressen wie auch Events den Kontakt zu ihrer Zielgruppe suchen. Nur so wird die Fach- oder Themenwelt für den einzelnen Leser erlebbar.
DataM-Services bietet seinen Kunden für diesen Bereich kreative eventspezifische Crossmediale-Marketingstrategien und verfügt über interessante Kontakte zu möglichen Kooperationspartnern.
rra: Was passiert mit der klassischen Medienmarke?
Sie muss zukünftig vielseitigere Kommunikationsplattformen bedienen. Neben den klassischen Instrumenten wie Direktmarketing, gibt es auf Grund leicht bedienbarer Technologien (Handys, PDA´s etc.) zahlreiche neue Kommunikationsplattformen, wie z. B. Blogs oder RSS-Feed (online abonnierbare Inhalte die automatisch auf das Endgerät des Nutzers geladen werden).
DataM versteht sich als eine Art Trendsetter. Wir sehen es als unsere zukünftige Aufgabe, in Zusammenarbeit mit den Verlagen, zielgruppen- und themenspezifische Print- wie Online-Produkte und die passenden Servicestrategien auf intelligente Weise komplementär miteinander zu verknüpfen.
rra: Wie wird sich in diesem Zusammenhang die direkte Kommunikation zum Leser entwickeln?
Die digitalen Kommunikationsformen sind stärker auf den Einzelnen fokussiert. Es werden sich viele kleinere Zielgruppen herausbilden, die einen individualisierten und zielgruppenspezialisierten Kundenservice erwarten.
Die DataM-Services-Teams agieren multimedial - und besonders wichtig - sie sprechen die „Sprache des Informationssuchenden“. DataM schult heute schon die verlagsspezifischen Teams in enger Zusammenarbeit mit den Print- wie Online-Redaktionen des Verlages.
rra: Was bietet DataM seinen Verlagskunden, um den einzelnen Leser und den Anzeigekunden besser miteinander zu verbinden?
DataM präsentiert Medienhäusern verschiedene Instrumente z. B. die systematische Generierung von Leads im Print- wie Online-Bereich. Auf diese Weise wird der Informationensbeziehende und der Werbekunde stärker miteinander verknüpft. Basis hierfür ist ein speziell auf die Branche zugeschnittenes, durchdachtes Kundenkontaktmanagement-System (CRM), welches über die entsprechenden Funktionalitäten verfügt.
Das integrationsfähige CRM-System bietet unseren Kunden ein multimediales Aktions- und Kampagnenmanagement, vielseitige Kundensegmentierungsmöglichkeiten, Abbildungen von Firmenhierarchien und Adressverflechtungen oder Analysestrukturen für Kundenbewertungsmodelle (Scoring).
Dem Verlagkunden steht die „360 Grad-Kundenansicht“ zur Verfügung, d. h. alle vertriebs- und marketingrelevanten Informationen zu einem Ansprechpartner werden zentral in der Adressdatenbank abgebildet.
rra: Welche Standard-Web-Services nutzen DataM-Verlagskunden für die Verbreitung zielgruppenspezifischer Online-Inhalte?
Unsere Kunden nutzen unsere Erfahrung, unser Fingerspritzengefühl und Fachwissen um ihren Umsatz zu optimieren. Wir konzentrieren uns auch im digitalen Bereich auf die Entwicklung und Umsetzung zeitgemäßer, absatzorientierter und besonders nutzenorientierter Vertriebs- und Marketingkonzepte.
Unser Standard-Web-Service bietet unseren Kunden kostengünstige, personalisierte E-Mailing-Aktionen und ein ergänzendes professionelles Newsletter-Handling an. Der E-Mail- oder Newsletter-Versand erfolgt einfach und schnell ohne großen Programmieraufwand.
Über eine vollständige Integration von E-Mail-, SMS- und Newsletter-Marketing in das Kampagnen-Management besteht der direkte Zugriff auf alle weiterführenden Informationen zu dem jeweiligen Abonnenten.
Darüber hinaus kann DataM es einrichten, dass der Abonnent auf den titelspezifischen Online-Plattformen einen direkten Zugriff auf bestimmte Funktionalitäten des operativen Systems hat. Nach einer Authentifizierung hat der Abonnent die Möglichkeit, in einem geschlossenen User-Bereich weiterführende Abo-Services zu nutzen, wie z. B. das Abrufen redaktioneller Beiträge oder das Buchen digitaler Werbeplätze.
Desweiteren kann der User online seine Adress- oder Bankdaten jederzeit ändern, Heft- oder Produkt-Bestellungen aufgeben, einen Urlaubsnachsendeantrag ausfüllen, oder den aktuellen Stand seines Kundenkontos abfragen.
rra: Was bezeichnen Sie als die wichtigste Stärke von DataM-Services?
Eindeutig - die Kundenorientierung. Sie ist die Basis für die erstklassige Dienstleistungsqualität, die unsere Verlags-, IT- und Marketing-Spezialisten täglich liefern. DataM-Services steht für eine starke Innovationsbereitschaft sowie Marktkenntnis und sorgt für die erforderliche Nähe zum Kunden.
Der Begriff Web 2.0 steht für eine Vielzahl verbesserter Web-Technologien, die es dem User ermöglichen, interaktiv am Informationsfluss teilzunehmen.
Insbesondere die Bezieher von Fach- oder Special-Interest-Informationen bedienen sich bei ihren Recherchen immer häufiger des WorldWideWebs. User wie Werbekunden nutzen bevorzugt die digitalen Kommunikationsplattformen wie Websites, Online-Newsletter, RSS-Feeds (abonnierbare Online-Inhalte), Blogs, Wikis, Poadcasts und virtuelle Messen, um sich beruflich wie privat auszutauschen oder weiterzubilden.
Heißt dies, zukünftig werden die Leser und Anzeigenkunden die Mediengattungen Internet und Print als ebenbürtig erachten?
Ja, die Evolution des Internets und die Weiterentwicklung moderner Technologien wie PDA´s, Handys etc. werden dazu führen, dass der Nutzer das Internet gleichrangig zu den Printmedien einordnet. Vom Internet erwartet der User eine hohe Aktualität. Von den Magazinen strategische und breiter angelegte Informationen.
Somit werden auch in der Zukunft ansprechend gestaltete Zeitschriften und gut recherchierte journalistische Inhalte wichtig sein. In den meisten Fällen wird das Printprodukt dabei eine Art Leitfunktion übernehmen und den Informationssuchenden erst auf die weiterführenden Kommunikationsplattformen führen.
Werden sich die Vertriebswege von SI- und Fachzeitschriften-Verlage ändern?
Die klassischen Instrumente zur Steuerung von Vertriebsabläufen, wie Adressmanagement, Abonnementen- und Wechselversand oder die Grosso- und Einzelhandelssteuerung, werden auf jeden Fall erhalten bleiben.
Es werden allerdings neue Vertriebswege hinzukommen. Um diese neuen Vertriebswege zu bedienen, hat DataM für mittelständische Verlage eine zeitgemäße Lösung entwickelt, die alle Kommunikations- und Vertriebsprozesse gleichermaßen unterstützt. Wir haben dafür den Begriff Vertriebsmarketing 2.0 geprägt.
Welche Vorteile bringt Vertriebsmarketing 2.0 werbetreibenden Unternehmen?
Mit Vertriebsmarketing 2.0 sind Zeitschriften, Websites, Communities, Shops oder Messen eines Unternehmens keine Insel-Lösungen mehr. Magazine, Online-Portale und Veranstaltungen werden auf intelligente Weise komplementär verknüpft.
Hierfür bietet DataM plattformübergreifende Konzepte, die den Vertrieb von Produkten und Content unterstützen, und die den Leser und Anzeigenkunden in den täglichen Kommunikationsprozess integrieren (Customer Integration).
Modernste Technologien ermöglichen es dann, jede Mausbewegung, jeden Klick des Users auf einer digitalen Kommunikationsplattform nachzuvollziehen.
Dank dieser neuen Erfassungssysteme wird die Werbewirksamkeit von Fach- und SI-Kommunikationsplattformen gegenüber dem Anzeigenkunden erstmals eindeutig nachweisbar.
DataM bedient für Medienmarken klassische wie digitale Vertriebs- und Kommunikationsplattformen
Bitte, nennen Sie uns für Vertriebsmarketing 2.0 einige Beispiele aus der Praxis.
Vertriebsmarketing 2.0 in der Praxis bedeutet, dass wir gemeinsam mit dem Kunden, ein auf seine Branche zugeschnittenes Leistungspaket entwickeln.
Auf Wunsch unterstützen wir werbetreibende Unternehmen bei der Ausarbeitung bedienerfreundlicher Websites. In diesem Zusammenhang entwickeln wir medienübergreifende und nutzenorientierte Serviceplattformen.
Ergänzend sorgen internetbasierte Versandlösungen für eine schnelle und unkomplizierte Zustellung von SMS, E-Mail oder Online-Newslettern.
Ein umfassendes Angebot multimedialer Dialogmarketing-Aktionen rund um Messen, zur Generierung von Leads oder zum Abverkauf von Produkten, rundet dieses Programm ab.
Wie bilden Sie diese plattformübergreifenden Informationsströme im System ab?
Das System verfügt natürlich über flexible Import- und Exportstellen für die Anbindung an schon bestehende IT- oder Online-Systeme von Partnern.
Systemseitig wird der einzelne Kunde mehrdimensional abgebildet. Diese 360 Grad Kundenansicht ermöglicht es, profitcenterübergreifend alle Verbindungen zu einem Kunden darzustellen. Ein Blick auf den Datensatz genügt, und Sie erkennen, ob der Leser auch Anzeigenkunde, Bezieher eines E-Papers, Gewinnspiel-Teilnehmer oder ein registrierter Fachmesse-Besucher ist.
Das DataM-CRM-System bietet dem Kunden ausgeprägte, vielseitige Segmentierungsmöglichkeiten, die Abbildung von Firmenhierarchien und Adressverflechtungen, oder ermöglicht die Realisation von Kundenbewertungsmodellen (Scoring).
Spezifische Reportings und Analysen zeigen mögliche Optimierungspotenziale auf, und erleichtern die tägliche Vertriebsarbeit unserer Kunden. Dabei erlaubt ein ausgeprägtes Aktions- und Kampagnenmanagement dem Auftraggeber, ein kontinuierliches „Fein-Tuning“ bei laufenden Marketing-Aktionen durchzuführen.
Und wie sieht der Service der Zukunft aus? Wird es eine neue Form der Servicequalität geben?
Der Service der Zukunft heißt Kundenkommunikation 2.0. Offene Technologien und intuitive Services sind gefragt, welche das Zeitbudget des Nutzers nicht unnötig strapazieren.
Verschiedene Serviceleistungen zu kombinieren um die unterschiedlichen Kommunikationsplattformen zu unterstützen, ist nichts Neues. Entscheidend ist allerdings, dass es DataM gelingt eine Kombination Kampagnen begleitender Serviceleistungen so zusammenzustellen, dass der User in die Kommunikationsstrategien komplett integriert ist, und die Medienmarke prägnant positioniert wird.
Abgeleitet ist diese Vorgehensweise aus der klassischen Markenpflege. Da die wahren Markenwerte, egal ob Print oder Online, sich immer noch über die Menschen, die im Hintergrund tätig sind, definieren.
So bieten unsere qualifizierten Servicemitarbeiter weiterhin eine fachkundige Beratung, eine höchstmögliche Erreichbarkeit und einen engagierten Service, um medienübergreifend für ein gutes „Markenfeeling“ zu sorgen.
Die Wahl der Kommunikationskanäle bei den Beziehern von Fachinformationen hat sich deutlich verändert. Beigetragen haben hierzu die rasante Entwicklung des Internets und die leicht bedienbaren mobilen Technologien wie PDA´s, Handys etc. Immer mehr Entscheider nutzen neben den klassischen Print-Produkten die digitalen Medien wie z. B. objekt- oder firmenspezifische Internetseiten, virtuelle Messen oder themenspezifische Blogs etc.
Diese veränderte Mediennutzung ist die große Chance für alle Fach- und Special-Interest-Verlage. Das „Medien-Spiel geht in die nächste Runde - die Karten werden neu gemischt“.
textintern: Wie verändert sich die Kundenkommunikation?
Die digitalen Kommunikationsformen sind stärker auf den Einzelnen fokussiert. Es werden sich viel kleinere Zielgruppen heraus bilden, die individuell spezialisierte Inhalte erwarten. Erfolgreich werden die Verlage sein die ihren Nutzern print wie online einen echten Mehrwert bieten. Der klassische Verlag wandelt sich zu einem „Wissens- und Informationsbroker“.
Diese Chance müssen besonders die Fach- und Special-Interest-Verlage nutzen, um den einzelnen Bezieher von Fachinformationen und die Werbekunden stärker miteinander zu verknüpfen. Die Nähe der Medienmarke zum Leser, das KundenKontaktManagement - print, online wie auch bei Veranstaltungen - wird letztendlich über den Erfolg entscheiden.
textintern: Was bedeutet dieses veränderte Kommunikationsverhalten für den Servicepartner?
Das „Handeln mit Wissen und Informationen“ verlangt nach neuen zielgruppenspezifischen Servicestrategien. Der Informationssuchende wünscht sich einen nutzerorientierten und teilweise digitalisierten Servicebereich. Er selbst wählt je nach persönlicher Situation und Anliegen die bestmögliche Form der Kommunikation.
Insbesondere von den mittelständischen Verlagen werden in Zukunft verstärkt Lösungen gefordert die alle Kommunikationsprozesse signifikant unterstützen.
Digital, print, bei Messen oder im persönlichen Telefonat – der Servicepartner liefert das ergänzende Leistungsgeflecht, um bei der Distribution von Content und Produkten flankierend tätig zu sein.
textintern: Neue „Kommunikationsplattformen für Medienmarken“ – welche entsprechenden Service-Funktionen müssen heute schon Routine sein?
Aufbauend auf der langjährigen Erfahrung verfeinert DataM-Services kontinuierlich seine Leistungsbausteine. Wir sehen uns als eine Art Trendsetter für ein zukunftstaugliches Adress- und KundenKontaktManagement. Wir erfüllen die Anforderungen von heute und arbeiten beständig an Lösungen für die zukünftigen Bedürfnisse der Leser und unserer Verlagskunden.
Unser routiniertes klassisches Leistungsportfolio umfasst die Adress- und Profilgenerierung, ein professionelles Adress- und Datenmanagement, den Aufbau und Betrieb von Adress-Datenbanken, die zielgruppen- und themenorientierte Vertriebssteuerung von Publikationen, eine strategische Abonnenten-Gewinnung (z. B. im Rahmen von Branchen-Events) sowie eine kundenorientierte Abonnenten-Betreuung von B2B- und B2C-Zeitschriften.
Ergänzend bieten wir unseren Verlagskunden verschiedene Web-Services an.
textintern: Welche Web-Services bietet DataM Verlagskunden für die Verbreitung zielgruppenspezifischer Online-Inhalte?
Wir konzentrieren uns auch im digitalen Bereich auf die Entwicklung und Umsetzung zeitgemäßer, absatzorientierter und besonders nutzenorientierter Vertriebs- und Marketingkonzepte.
Verlagsindividuell bieten wir unseren Kunden kostengünstige, personalisierte E-Mailing-Aktionen und ein ergänzendes professionelles Newsletter-Handling an. Der E-Mail- oder Newsletter-Versand erfolgt einfach und schnell ohne großen Programmieraufwand.
Über eine vollständige Integration des E-Mail-, SMS- wie Newsletter-Marketing in das Kampagnen-Management besteht der direkte Zugriff auf alle weiterführenden Informationen zu dem jeweiligen Abonnenten.
Darüber hinaus kann DataM es einrichten, dass der Abonnent auf den titelspezifischen Online-Plattformen einen direkten Zugriff auf bestimmte Funktionalitäten des operativen Systems hat. Nach einer Authentifizierung hat der Abonnent die Möglichkeit, in einem geschlossenen User-Bereich weiterführende Abo-Services zu nutzen, wie z. B. das Abrufen redaktioneller Beiträge oder das Buchen digitaler Werbeplätze.
Darüber hinaus kann der User online seine Adress- oder Bankdaten jederzeit ändern, Heft- oder Produkt-Bestellungen aufgeben, einen Urlaubsnachsendeantrag ausfüllen oder den aktuellen Stand seines Kundenkontos abfragen.
textintern: Von der Print- zur Medienmarke – dies ist das Thema des diesjährigen Kongresses der Deutschen Fachpresse. Was verbinden Sie mit dieser Botschaft?
Besonders bei Fachverlagen gibt es Printmarken mit einer langen Historie. Einige Titel versorgen seit Jahrzehnten Generationen von Entscheidern mit Informationen für ihr tägliches Business.
Die mobilen Techniken ändern Vieles. Der Informationssuchende hat neue Erwartungen. Die digitalen Medienmarken aus dem klassischen Verlagsbereich werden sich online erst noch etablieren. Sie müssen mit ihrem Content und begleitenden Servicestrategien viel flexibler und nutzenorientierter sein, um sich von dem „nur einen Mausklick entfernten Mitbewerber“ abzuheben.
DataM berät heute schon Medienhäuser bei der markenorientierten Ausrichtung ihrer Print- wie Online-Aktionen. Die DataM-Symbiose von Adress-Know-how, IT- und Direktmarketing-Kompetenzen, liefert Verlagskunden die ideale Lösung für eine Servicestrategie, die der Pflege und Emotionalisierung ihrer Print- wie Online-Marken dient.

